Geschlechterverhältnisse und sozialer Wandel
im Wohlfahrtsstaat

Verknüpft mit meinen sozialtheoretischen und wissenssoziologischen Arbeiten steht die Erforschung von Stabilität und Wandel in den Geschlechterverhältnissen als Spiegel von Gesellschaftsentwicklung in der Spätmoderne im Mittelpunkt meiner gesellschaftsanalytischen Forschungen.

Dabei forsche ich aus modernisierungs- und ungleichheitstheoretischer Sicht zu Phänomenen des Wandels, wie z.B. demographischer und technologischer Wandel. Hinzu kommen theoriegeleitete Analysen zu wohlfahrtsstaatlichen Restrukturierungsprozessen und Politiken, z.B. Geschlechter-, Familien- und Bildungspolitik.

Den Analyserahmen bilden geschlechtskategoriale Rezeptionen sozialwissenschaftlicher Theorien (z.B. Elias, Giddens, Castells, Beck, Boltanski/Chiapello, Arendt, Fraser).

 

Forschungsprojekte

Generativität und Geschlecht in schrumpfenden Wohlfahrtsgesellschaften – eine international vergleichende Institutionenanalyse (2008-2010)

Bevölkerung, Geschlecht und Politik: Der Demographische Wandel als ‚Problem‘ (2005-2006)

Auf dem Weg in die kinderlose Gesellschaft? Warum Männer keine Väter (mehr) werden wollen (2005)

Familienpolitische Diskurse in West- und Ostdeutschland seit den 1980er Jahren (2004)

gender@future: Geschlechterverhältnisse im Informationszeitalter (2003-2004)

Zur Theorie und Politik der Geschlechterdifferenz im italienischen Feminismus – am Beispiel der Philosophinnengemeinschaft Diotima (1991-1994)