Statuspassage Promotion: Betreuung und Förderung
am Beispiel der Fächer Politikwissenschaft und Chemie

Herzlich willkommen auf der Website des Forschungsprojekts
„Statuspassage Promotion“!

Im Zuge des Bologna-Prozesses und auf Empfehlung des Wissenschaftsrates wird in Deutschland seit Ende der 1990er Jahre verstärkt über die Reform der Doktorandenausbildung diskutiert. Im Fokus stehen dabei die Verbesserung der Qualität der wissenschaftlichen Ausbildung, aber auch der Betreuung und Förderung durch Hochschullehrende.

Hohe Bedeutung wird dabei der Notwendigkeit zugeschrieben, strukturierte Promotionsprogramme einzuführen bzw. auszuweiten. Im Zuge der Einführung der Promotion als dritte Studienphase sollen diese im Anschluss an das gestufte Studiensystem von BA- und MA-Studiengängen das nach wie vor weit verbreitete „Meister-Lehrlings-Modell“ – die Individualpromotion – ablösen.

Systematisch Fächer und Geschlechter vergleichende Untersuchungen zum Promotionsgeschehen und dessen Auswirkungen auf das Karrierehandeln von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern sind trotz der breiten hochschul- und wissenschaftspolitischen Diskussion zu diesen Fragen bisher rar.

Welcher Zusammenhang zwischen individuellen Betreuungs- und Förderungserfahrungen durch Hochschullehrende und dem Karrierehandeln aus Sicht des wissenschaftlichen Nachwuchses im Übergang zur Post-doc-Phase besteht und wie Hochschullehrende ihr eigenes professionelles Handeln in der Betreuung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und in Bezug auf die Herstellung von Chancengleichheit der Geschlechter deuten, danach fragen wir im Forschungsprojekt „Statuspassage Promotion: Betreuung und Förderung am Beispiel der Fächer Politikwissenschaft und Chemie“.

Projektrahmen
Projektziele
Forschungsfragen
Forschungsdesign
Publikationen
Links



Logos Förderungen